Stilblüten der politischen Korrektheit: Kreative Täterbeschreibungen – Ein Kommentar

Die im Zuge der illegalen Massenmigration auftretenden „Kollateralschäden“ wie die Kölner Silvesternacht, sexuelle Übergriffe in Zügen oder gestiegene Einbruchs- und Diebstahlszahlen sollen nach altpolitischer Machart möglichst wenig sichtbar werden, sonst käme die Mehrheit der Bürger noch auf den Gedanken, die dafür Verantwortlichen aus ihren Ämtern, Funktionen und vom Hof zu jagen.

Zur Umsetzung dieser Verschönerungsmaßnahme der Marke Altparteien gibt es die politische Korrektheit, die wie eine Peitsche immer dann geschwungen wird, wenn die Wirklichkeit im Land allzu deutlich durch die Schlagzeilen schimmern könnte. Wer in vorgegebenen Bahnen denkt wie unsere Berufsideologen der Bessermenschfraktion, will sich um das bisschen Zerstörung der inneren Sicherheit sowieso nicht scheren. Bliebe da noch das Gros der Journalistenzunft, welches die um ihre harten Daten bereinigten Nachrichten unter das Volk bringen will. Zum Glück für die deutsche Medienlandschaft muss sich diese nicht mit der bürgerfeindlichen Politik der Altpolitik anlegen, sondern kann sich auf das Verschweigen realistischer Beschreibungen und das Weglassen aussagekräftiger Fakten als politkorrekte Notwendigkeit und auf den sogenannten Pressekodex berufen.

Aussehen, Sprache, Herkunftsland oder wahrscheinliche Herkunft, für einen Fahnder „irgendwie“ wichtig, bleiben beim Ringelpiez der Presse im Namen der Korrektheit auf der Strecke.

Da wird dann in den Redaktionen tief in die Trickkiste verbaler Verschleierungstaktik gegriffen und die Merkmale, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen können, werden umschifft oder gleich gelöscht, während die tatsächliche Polizeibeschreibung da schon konkreter, sprich hilfreicher ist. Auf diese Weise kommt es leider in deutschen Leitmedien zu den mittlerweile berühmten „Männern aus Südland“, manchmal gar nur zum Verweis auf irgendwelche Männer, die eine Seniorin ausraubten, ein Mädchen belästigten oder mit einem Messer wild um sich fuchtelten und auf die Umstehenden losgingen. Der Irrsinn knospet bunt vor sich hin. Egal, die Hauptsache korrekt. Meist sind die Täter diese „Männer“, die Feminismusselbstdarstellerinnen haben es stets gewusst, zuweilen mischt auch eine verdächtige Frau mit; freilich, diese Feststellung gilt unter Vorbehalt, die Genderpolizei wurde immerhin noch nicht zur Benennung des Geschlechtes befragt, denn sie war mit steuerfinanzierten Kloschildern beschäftigt.

Aber da geht noch was! Noch haben wir den Orwellschen Höhepunkt nicht erreicht, der uns mit stolzer Hühnerbrust ob der moralisch einwandfreien Schönschreibung schlechter Taten, zur Fahndung nach Verdächtigen „irgendwelche Menschen“ serviert, die irgendwann und irgendwo irgendwas, vermutlich Kriminelles, zumindest Zweifelhaftes getan haben sollen zu Lasten derer, die schon länger hier leben.

Im Moment scheinen wir uns jedenfalls in der kreativen Phase der medialen Selbstzensur zu befinden. In den letzten Wochen treiben die Auswüchse des politisch-motivierten Kodex nämlich nach künstlerischer Natur. Abwechslung muss schließlich auch am Redakteursschreibtisch sein. Ein ganzes Bouquet wird gebastelt, ein Blumenstrauß aus gefärbten Stilblüten.

Von einem „Duo“ ist da zunehmend die Rede bzw. die Schreibe, das sich ungebeten Zugang zu einer Wohnung oder einer Brieftasche verschaffte oder übergriffig wurde. Die Intention unter Umständen: Halb so schlimm, Duett ist toll, da singen zwei. Bei dieser Wortwahl, hofft der Korrekte an der Tastatur, neigt der gemeine, soll heißen für blöd verkaufte Leser zu positiven Assoziationen. Duo, das klingt nach den Wildecker Herzbuben, nach Gute-Laune-Musik, einem Liebespaar oder einer ZDF-Fernsehsendung, keinesfalls nach zum Teil Schwerkriminellen und deren Opfern. Überhaupt spricht es doch für dieses Zweimenschenteam, wenn es abgestimmt zuschlägt, quasi synchronisiert und in planerischer Vollendung, da ist eine Fachkraftkarriere mit Hilfe der deutschen Arbeitsagentur doch nur noch eine Frage der Zeit. Vielleicht sollte der Straftatbestand im Falle eines diebischen Duos mit Migrationshintergrund gleich ganz abgeschafft werden, das hilft sicher der Integration, wirklich geahndet werden diese Fälle ohnehin kaum.

Auch der Gebrauch des Begriffes Trio verniedlicht ein Verbrechen. Wo mittlere Semester möglicherweise dabei an den Dadadaismus einer deutschen Band denken, hat das Verschleiern schon bestens funktioniert.

Ein anderes Beispiel ist die Verwendung von „Gang“. Das hat etwas Abenteuerliches an sich und hört sich weit weniger schrecklich an als Meute oder Horde oder Mob, wobei letzterer Ausdruck der Bezeichnung von deutschen Bürgern vorbehalten ist, geht es nach einigen überversorgten „Sozialdemokraten“. Wer als Kind einer Bande angehören wollte und von seinen Eltern zu hören bekam, dass dieser Weg der direkte ins Gefängnis sei, der könnte sich nun getäuscht fühlen: Die Gang steht in der Presse, sitzt aber nicht im Knast. Wie auch, wenn die Täterbeschreibung der Fantasie eines ideologisierten Euphemisten gleicht?!

Wie sich die Opfer der Straftaten, die Leidtragenden, die Beraubten, Geschlagenen, Belästigten fühlen, angesichts dieser Verschleierungsversuche durch weite Teile des Pressebetriebes, scheint keine Rolle zu spielen. Vielleicht wäre das anders, wären nicht hauptsächlich die Bürger, Steuerzahler, das lesende Publikum von den „Nebenwirkungen“ der unkontrollierten Masseneinwanderung betroffen, sondern die verantwortlichen Akteure der Altpolitik, ohne Sicherheitsdienste und Limousinen, und die Schreiber aus den klimatisierten Redaktionsbüros, würden sich diese mal vom Elfenbeinturm in die reale Welt begeben.

Nadine Hoffmann

Quelle: http://afd-thueringen.de/2017/02/stilblueten-der-politischen-korrektheit-kreative-taeterbeschreibungen-ein-kommentar/

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