Nach Medienberichten sind mehr als 90 Prozent der Ausländerbehörden in Deutschland nicht in der Lage, Fingerabdrücke von Asylsuchenden zu nehmen und untereinander abzugleichen. Schätzungsweise knapp zehn Prozent besitzen ein taugliches Gerät, zudem sind nicht alle Ausländerbehörden vollständig digitalisiert – d.h., nicht alle führen eine elektronische Akte.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Andre Wendt:

„Man hat inzwischen schon Angst, jeden Morgen von einer neuen Hiobsbotschaft aus dem Irrenhaus Deutschland geweckt zu werden. Jetzt erfahren wir, dass neun von zehn Ausländerbehörden überhaupt gar kein Gerät haben, mit dem sie Fingerabdrücke von Flüchtlingen abnehmen können. Da kommt die Frage auf, welche Tiefflieger in den oberen Etagen der Behörden sitzen, deren Untätigkeit weiterhin dafür sorgt, dass sich viele Asylsuchende mehrfach registrieren und damit auch zusätzliche Sozialleistungen unberechtigt abgreifen können. Ein Fingerabdrucksensor ist heutzutage übrigens in jedem besseren Smartphone verbaut, aber die Behörden sind noch nicht einmal ansatzweise damit ausgestattet? Unglaublich, was in diesem angeblich so technologisierten und fortschrittlichen Land für ein Rückschritt herrscht, wenn es darum geht, massive Rechtsverletzungen endlich zu beseitigen.

Solange nicht schnellstens und ohne Reinreden irgendwelcher Paragraphenreiter dafür gesorgt wird, Fingerabdrücke von Asylanten abgleichen zu können, werden diese weiterhin ungeniert, frech und ohne Angst vor Konsequenzen unser Sozialsystem ausnehmen. Deutsche werden übrigens ohne Umschweife sanktioniert, wenn sie auch nur einen Cent zu viel vom Amt erhalten haben.“

Quelle: http://www.afdsachsen.de/presse/pressemitteilungen/auslaenderbehoerden-blamieren-sich-in-sachen-technik-und-auslaender-sozialbetrug-geht-weiter.html

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