Zum Debattenbeitrag der AfD-Fraktion „Kriminalität – Wohnungseinbrüche und geringe Aufklärungsquoten – Wie sicher sind die Bürger in Sachsen?“, erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, Detlev Spangenberg:

„Jeder Wohnungseinbruch hinterlässt bei Betroffenen schwere seelische und psychische Belastungen. Den vertrauten Rückzugsraum gibt es mit einem Mal nicht mehr. Ekel, Scham, Verzweiflung, Schlafstörungen, Wut und Ohnmacht bleiben. Der durchschnittlich verursachte Schaden liegt bei 3.250 Euro, persönliche Unterlagen müssen unter großem organisatorischen Aufwand wiederbeschafft werden. 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind danach traumatisiert. 20 Prozent wollen danach umziehen. Die Nichtaufklärung der Taten mit dem damit einhergehenden Schreiben der Staatsanwaltschaft der Verfolgungs-Einstellung tun ihr Übriges. Neben den deutschen Kriminellen, die es schon immer gab und gibt, kommen neue Täter durch die Öffnung der Grenzen und des nichtfunktionierenden Schengen-Abkommens hinzu. Genauso wie durch die fehlgeleitete Asylpolitik.

Die CDU-Fraktion warf der AfD-Fraktion übrigens vor, sich mit der Thematisierung dieser Fakten in eine politische ‚Opferrolle‘ zu begeben. Die Grünen meinten, dass die Bürger in Sachsen und Deutschland noch nie so sicher gelebt haben, wie in der gegenwärtigen Zeit und der Innenminister gab indirekt sogar den Opfern eine Mitschuld, weil sie sich nicht besser selber schützen würden. CDU, SPD, Grüne und Linke wiesen zudem einen Zusammenhang zwischen verfehlter Asylpolitik und gestiegener Kriminalität kategorisch zurück – trotz vorliegender Statistiken. Das ist Realitätsverweigerung, die an Schizophrenie grenzt.

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