Nach mehreren Medienberichten hat der Volkswagen-Aufsichtsrat einer Millionenabfindung für eine ehemalige Managerin (ebenfalls SPD-Mitglied) zugestimmt. Demnach erhält das Vorstandsmitglied für 13 Monate Arbeit etwa 12 Millionen Euro. Der Aufsichtsrat wird im stark sozialdemokratischen Niedersachsen von vielen SPD-Mitgliedern besetzt. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, der immer wieder fordert, „Riesenvermögen“ stärker zu besteuern, bezog in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident von 2012 bis 2014 Tagespauschalen in Höhe von insgesamt 111.000 Euro, ohne dass Schulz an Sitzungstagen anwesend sein musste.

Dazu erklärt der wirtschafts- und arbeitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Martin Schulz und seine SPD gebärden sich gerne und oft als ‚Anwalt der kleinen Leute‘. Doch die zwei Beispiele des Sitzungsgeldes und der Millionenabfindung demonstrieren, mit welch unverschämter Bigotterie die Sozialdemokraten auftreten. Dem ‚Kleinen Mann‘ ist es überhaupt nicht vermittelbar, dass sich jene, die eigentlich als Vorbild gelten müssten, hemmungslos berreichern, der traditionelle SPD-Wähler aber eine Kürzung nach der anderen schlucken muss. Stichwort ‚Schlucken‘: insbesondere in Sachsen hat VW schon letztes Jahr 700 Stellen gestrichen. Auch in den kommenden Jahren will der Autobauer mehrere zehntausend Stellen im Rahmen eines Sparprogrammes streichen – wahrscheinlich auch weitere im Freistaat. Arbeitsplätze, die ehrlicher und anständiger waren als jene von Schulz oder der VW-Managerin. Für sie bleibt das Signal: die SPD hat den Gradmesser bei Ethik und Moral völlig verloren.“

Quelle: http://www.afdsachsen.de/presse/pressemitteilungen/schulz-verkommene-raffzahnethik-und-vw-streicht-in-sachsen-jobs.html

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