Der Freistaat bekommt Ende Februar eine Beratungsstelle für ausstiegsbereite, radikale Islamisten. Die neue Stelle wird im Demokratiezentrum in Dresden angesiedelt, erklärte Integrationsministerin Köpping (SPD). Dort sollen sich Betroffene und Angehörige künftig hinwenden können, um sich beraten zu lassen und den Ausstieg zu schaffen.

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

„Die AfD-Fraktion begrüßt die Einrichtung einer Beratungsstelle für radikale Islamisten, die sich von ihrer Ideologie lossagen wollen. Trotzdem können wir berechtigte Kritik nicht unter den Tisch fallen lassen. Einerseits ist das erneut ein Herumdoktern an den Symptomen, nicht den Ursachen. Wir kümmern uns um die faulen Früchte, aber der Baum bleibt stehen. Mit wirksamen Grenzkontrollen und konsequenten Ausweisungen müsste Sachsen jetzt nicht um jene ‚buhlen‘, die unser Land und unsere Gesellschaftsordnung auflösen wollten. Zweitens fehlt uns endlich eine Aussteigerhotline für Linksextremisten. Gerade sie sind es, die mit verbrecherischen Aktionen wie in Leipzig-Connewitz dem Staat auf der Nase herumtanzen und offen das System verhöhnen, in dem wir leben. Auch ihnen ist daran gelegen, eine neue Gesellschaftsordnung einzuführen, die an schlimmste maoistische Zeiten erinnert. Alles Gemeinsamkeiten, die sie mit radikalen Islamisten teilen. Daher: Wenn schon, denn schon!

Quelle: http://www.afdsachsen.de/presse/pressemitteilungen/beratungsstelle-fuer-ausstiegswillige-islamisten-wenn-schon-denn-schon.html

Hier ist ein Kommentar nicht möglich.